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Mountain Hike Stage

Von der Memminger Hütte bis zur Larcheralm

· 2 reviews · Mountain Hike · Tirol West
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  • View from Seescharte, on the right the peak Silberspitze
    / View from Seescharte, on the right the peak Silberspitze
    Photo: Julia Gebauer, Outdooractive Editors
  • At the alpine hut Oberlochalm
    / At the alpine hut Oberlochalm
    Photo: Markus Mühler, OASE AlpinCenter e. K.
  • View back from the alpine hut "Oberlochalm"
    / View back from the alpine hut "Oberlochalm"
    Photo: Markus Mühler, OASE AlpinCenter e. K.
  • Die Unterlochalm
    / Die Unterlochalm
    Photo: Markus Mühler, OASE AlpinCenter e. K.
  • Venetbahn Talstation
    / Venetbahn Talstation
    Photo: Markus Mühler, OASE AlpinCenter e. K.
  • View from the alpine hut Larcheralm onto our further way
    / View from the alpine hut Larcheralm onto our further way
    Photo: Julia Gebauer, Outdooractive Editors
1000 1500 2000 2500 3000 m km 5 10 15 20 25 Memminger Hütte Seescharte Oberlochalm Unterlochalm Venetbahn Talstation Larcher Alm

Die dritte Etappe der Alpenüberquerung auf dem E5 führt uns von der Memminger Hütte zur Larcheralm.

difficult
29.6 km
14:27 h
2071 m
2510 m

Der dritte Tag hat es in sich. Nach einem knackigen Aufstieg zur Seescharte liegen liegen knapp 2000 Höhenmeter Abstieg nach Zams vor uns. Wer dort noch genügend Energie hat, kann sich nach einer wohlverdienten Pause in Richtung Krahberg aufmachen. Vorbei an der Langesberg Alpe geht es zur Venet-Gipfelhütte und von dort in relativ ebenem Gelände zur Larcheralm. Ist diese erreicht, liegen knapp 30 km hinter uns.

Author’s recommendation

Zwischen Zams und dem Gipfel des Krahbergs verkehrt die Venet-Seilbahn. Durch eine Fahrt spart man sich etwa 1300 hm.

outdooractive.com User
Author
Julia Gebauer
Updated: June 11, 2018

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2597 m
Lowest point
757 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Rest Stop

Larcher Alm
Memminger Hütte

Safety information

Erforderlich sind eine durchschnittliche bis gute körperliche Verfassung, Kondition sowie Bergerfahrung. Technisch stellt die Route keine allzu großen Anforderungen. An manchen Stellen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt, schwierige Stellen sind aber gesichert und ohne Probleme zu bewältigen. Technisches Hilfsgerät ist an keiner Stelle notwendig. Der Weg ist meist gut markiert und sorgfältig angelegt, so dass es zu keinen Orientierungsschwierigkeiten kommen dürfte. Da wir uns in alpinem Gelände bewegen, sollten wir jedoch stets auf Wetterumschwünge, Schneefall (auch in den Sommermonaten!), ausgesetzte Wegpassagen und kleinere Verletzungen vorbereitet sein. Wetterumstürze o.ä. können eine Variation der hier beschriebenen Route erforderlich machen.

Equipment

  • Feste Bergschuhe
  • bequeme, sportliche und witterungstaugliche Kleidung
  • Rucksack (~35 l) mit Regenhülle
  • Sonnen- und Regenschutz
  • Mütze, Handschuhe
  • Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe
  • Waschbeutel
  • Schlafanzug
  • Ohrenstöpsel
  • Wanderstöcke
  • Karte, Kompass, GPS-Gerät
  • Stirnlampe, Biwaksack
  • je nach Jahreszeit: Grödeln, Gamaschen
  • Erste-Hilfe-Set
  • Trinkflasche
  • Müsliriegel, Nüsse, getrocknete Früchte
  • Taschenmesser

Start

Memminger Hütte (2239 m)
Coordinates:
Geographic
47.200616, 10.478712
UTM
32T 611997 5228518

Destination

Lacherarlm

Turn-by-turn directions

Aufstieg: 450 Höhenmeter, Abstieg: 2100 Höhenmeter; 29 km, 9 h

Wir starten früh morgens an der Memminger Hütte in Richtung Süden und kommen zunächst an das Ufer des Unteren Seewisees, in dem sich die umliegenden Berggipfel widerspiegeln. Kurz davor halten wir uns links und gehen zur Hälfte um ihn herum. Wir queren einen Zufluss und steigen links in einem Kar bergauf. An einer Weggabelung weist uns die Markierung „E5“ den weiteren Weg zur Seescharte. In südöstliche Richtung geht es weiter erst zu einem weiteren See, an dem wir links vorbeigehen, und dann zu einem Geröllfeld, das wir querend hinter uns lassen. Das letzte Stück zur Scharte ist sehr steil, voller Geröll und felsig. Liegt hier Schnee, muss man evtl. kurz auf allen Vieren emporsteigen. Oben ist nur wenig Platz, kommen hier zwei Gruppen gleichzeitig an, kann es schon mal eng werden. Vor uns liegt die markante Silberspitze und der nicht enden wollende Weg hinab durch das Lochbachtal ins Inntal, den wir noch vor uns haben. Jenseits der Seescharte geht es ab nun stets hinab, erst auf steinigem Boden und durch steile Serpentinen, dann über Latschen und an Bächen entlang. An der Oberlochalm (im August bewirtschaftet) befindet sich eine „Flusskreuzung“, aus der der Lochbach hervorgeht. Dies ist eine gute Rastmöglichkeit, um sich nach dem ersten Abstieg kurz für den Weitermarsch zu erholen. Wir queren danach ein Stückchen Wald, kehren dann aber wieder zum Bach zurück. Medriolbach und Lochbach werden in der Folge über zwei Baumstämme gequert. Nach starken Regenfällen können beide Bäche sehr stark anschwellen – dann müssen wir uns auch mal durch das Buschwerk schlagen, wenn der Weg „landunter“ ist. In der Nähe der Jägerhütte sind wir nun auf Almwiesen unterwegs, hier geht es nun weiter bis zur Unterlochalm (1448 m, Juli/September/Oktober bewirtschaftet), die wir nach einer knappen Stunde erreicht haben. Danach geht es noch mal ein Stück bergan, bis wir das Zammer Loch erreichen. Selbst wenn es morgens beim Abmarsch noch um die Null Grad Celsius hatte – hier wird es im Sommer richtig heiß und warme Kleidungsstücke müssen im Rucksack verstaut werden. Entlang eines in den Fels gesprengten und geschlagenen Weges geht es für uns nun für zwei Stunden bergan. Der Weg ist aus Schotter und gutes Schuhwerk macht sich bezahlt. Rechts geht es sehr steil in die Schlucht hinab, in der sich der Lochbach windet. Irgendwann rückt dann auch Zams in unser Blickfeld und wir rasten noch einmal auf der Märchenwiese (991 m), bevor es ganz hinab ins Tal geht. Einige Kurven – der Weg ist teilweise verwurzelt – fordern nochmals ihren Tribut, bevor wir im Inntal ankommen und auf einen Radweg stoßen. Auch die Autobahn parallel dazu erinnert uns daran, dass uns nun die Zivilisation zurück hat. Wir biegen vom Radweg nach links ab, überqueren die Inntal-Autobahn und erreichen einen kleinen, begrünten Rastplatz. Hier steht auch ein kleiner Brunnen, an dem wir uns erfrischen und die Trinkflaschen auffüllen können. Unser nächster Orientierungspunkt ist die Kirche in Zams. Wir schlagen links den Burschlweg ein, erreichen das Inn-Ufer, halten uns links zur Hauptstraße, queren noch eine Brücke und kommen bald an die Kirche. Von hier gehen wir in südwestliche Richtung zur Talstation der Venetbahn. Glücklich über diese technische Errungenschaft, schweben wir den Krahberg hinauf (letzte Bergfahrt 17 Uhr!). Auch den Gipfel lassen wir außen vor. Auf dem Panoramaweg an seiner Südflanke laufen wir in zwei Stunden ohne große Höhenunterschiede bis zur Larcheralm (1820 m, bis 15. Oktober geöffnet, die Kässpatzen sind zum Niederknien), in der wir auch übernachten werden (unbedingt vorher anmelden!). Dafür steigen wir von der Bergstation der Bahn in eine Mulde ab, wenden uns an deren tiefsten Stelle nach rechts und laufen den Südhang des Venetberges entlang. Im Sommer säumen leuchtende Alpenrosen unseren Weg, der uns an der Goglesalm und der Galflunalm (ehem. Krugerhütte) vorbeiführt und unsere erlebnisreiche, lange und anstrengende Etappe an der Larcheralm enden lässt.

Arrival by train, car, foot or bike


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Reviews

5.0
(2)
Maria Aulich
June 11, 2018 · Community
Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort, liebe Svenja. Du hast mir damit sehr weitergeholfen. Dann steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege. Der Tipp mit Zams und der Bahn sind wirklich Gold wert.
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Svenja Rödig 
June 11, 2018 · Outdooractive Editors

Hallo Maria,

die 14,27 Stunden stimmen nur dann, wenn du die komplette Strecke zu Fuß gehst. Der erste Teil des Weges führt dich zunächst rund 500 hm bergauf zur Seescharte, dann 12 km und knapp 2000 Höhenmeter abwärts nach Zams. Einmal dort angekommen hast du immer die Option, mit der Venetbahn auf den Krahberg zu fahren – dann sparst du dir schonmal rund 8 km und 1300 hm im Aufstieg. Der Weg vom Krahberg zur Larcheralm ist zwar nochmal 7 km lang, dafür geht es fast nur noch geradeaus bzw. wieder bergab.

Wenn ihr die Etappe trotzdem lieber aufteilen möchtet (was ich total verstehen kann), dann würde ich glaube ich in Zams nach einer Unterkunft suchen. Davor gibt es nicht wirklich Möglichkeiten – und dann ihr könnt euch immer noch entscheiden, ob ihr am nächsten Tag mit der Bahn fahren oder auf den Krahberg laufen möchtet :)

Viele Grüße aus der Outdooractive Redaktion und viel Spaß bei eurer Tour!

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Maria Aulich
June 11, 2018 · Community
Hallo an alle :) Hat jemand Erfahrungen mit dieser Etappe. Ich befürchte, dass ich 14,5 h nicht durchhalte. Kann man diese Etappe in zwei Abschnitte aufteilen? Gibt es Unterkünfte auf dem Weg oder kann man die Strecke abkürzen? Ich wandere mit meiner Mama. Wir sind beide recht sportlich, aber ein bisschen Respekt habe ich vor diesem Teilstück schon. Liebe Grüße
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Difficulty
difficult
Distance
29.6 km
Duration
14:27 h
Ascent
2071 m
Descent
2510 m
In and out Scenic With refreshment stops Geological highlights Botanical highlights Mountain railway ascent/descent exposed

Statistics

: h
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Highest point
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Lowest point
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